Kursnotizen – Digitales Projektmanagement

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Digitales

Projektmanagement

Kursnotizen von

Tobias Weinlich

Qualifikation durchgeführt von

Institut für Digitales Projektmanagement

Inhaltsverzeichnis

    Einführung

    Dieses Dokument enthält die Kursnotizen zur Qualifikation „Digitales Projektmanagement“, durchgeführt vom Institut für Digitales Projektmanagement. Es fasst die Inhalte des Kurses in eigenen Worten zusammen und dient als Nachschlagewerk – zum Wiederholen, zur Prüfungsvorbereitung und für die Anwendung im Projektalltag.

    Worum es geht

    Projekte werden heute zunehmend digital geplant, gesteuert und dokumentiert: Teams arbeiten verteilt, Aufgaben werden in Online-Werkzeugen organisiert, und agile Methoden ergänzen oder ersetzen klassische Phasenmodelle. Die Notizen spannen deshalb den Bogen von den Grundlagen des Projektmanagements über klassische, agile und hybride Vorgehensmodelle bis hin zu den digitalen Werkzeugen, mit denen Projekte heute geplant und gemeinsam umgesetzt werden.

    Aufbau des Dokuments

    Der Kurs ist in Module, Kapitel und Lektionen gegliedert; an jedem Kurstag wird eine neue Lektion behandelt. Die Notizen folgen diesem Ablauf: Jede Lektion beginnt auf einer neuen Seite und trägt ihre Kennung aus Modul, Kapitel und Lektion – zum Beispiel „M1-K1-L1 Onboarding“ für die erste Lektion im ersten Kapitel des ersten Moduls. Dieselbe Kennung steht in der Kopfzeile jeder Seite, sodass beim Blättern immer erkennbar ist, zu welcher Lektion eine Seite gehört.

    Das Inhaltsverzeichnis führt alle Lektionen mit Seitenzahlen auf; ein Klick auf einen Eintrag springt direkt zur jeweiligen Lektion. Im Anhang folgen die noch offenen Fragen, ein Glossar aller Fachbegriffe und eine Übersicht der verwendeten Formatierungen.

    Hinweis

    Die Notizen sind eine persönliche Zusammenfassung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Maßgeblich sind die offiziellen Kursunterlagen des Instituts.

    M1-K1-L1 Onboarding

    Der Projektmanager

    Projektmanagement [DIN 69901-5:2009]

    Projektmanagement ist die Gesamtheit von Führungsuafgaben, Führungsorganisation, Führungstechniken und Führungsmitteln für die Initiierung, Definition, Planung, Steuerung und den Abschluss von Projekten.

    Führungsaufgaben stehen vorn. Zuerst kommt das Führen von Menschen und Erwartungen, erst danach Methoden und Werkzeuge. Wer die Reihenfolge dreht, verwaltet nur.

    Fünf Tätigkeitsfelder spannt die Norm auf.

    Vergleich zum Reiseleiter

    Reiseleiter

    • Kennt Ziel und Route und weiß, wann er beides anpassen muss.
    • Bringt eine bunt gemischte Gruppe an einen gemeinsamen Ort.
    • Fährt den Bus nicht selbst und kocht nicht im Hotel.

    Projektmanager

    • Kennt Ziel und Weg und erkennt früh, wenn nachgesteuert werden muss.
    • Bringt Abteilungen mit verschiedenen Prioritäten zum gemeinsamen Ergebnis.
    • Erledigt die Facharbeit nicht selbst, sondern macht sie möglich.

    Projektmanagement mit Dokumentation gleichzusetzen ist ein typischer Fehler. Wer so denkt, misst seine Arbeit an gepflegten Listen statt an Ergebnissen, und wundert sich, warum die Rolle wenig Ansehen hat.

    Listen, Berichte und Pläne sind Mittel, um Entscheidungen zu ermöglichen. Wenn sie keine Entscheidung stützen, kannst du sie weglassen.

    Projektmanagement

    Projektmanagement ist Führung auf Zeit. Die Dokumente sind das Werkzeug, nicht das Ergebnis.

    M1-K1-L2 Projektdefinition & Projektmerkmale

    Ressourcen

    Ein Projekt bekommt Budget, Zeitfenster und Leute. Eine Nebenaufgabe bekommt nichts davon, die läuft einfach mit.

    Rückendeckung

    Ein Projekt hat einen Auftrag, auf den man sich berufen kann. Bei einer Zusatzaufgabe steht man allein da, wenn es eng wird.

    Messbarkeit

    Ein Projekt hat ein Ende und ein Ergebnis. Eine Daueraufgabe kann nie fertig werden, und damit auch nicht erfolgreich sein.‚

    Projekt [DIN 69901-5:2009]

    Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen und ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist. Als wesentliche Bedingungen nennt die Norm die Zielvorgabe, die zeitliche, finanzielle und personelle Begrenzung sowie die projektspezifische Organisation.

    Ein Projekt ist ein Vorhaben, das es so noch nicht gab, mit klarem Ziel, begrenzter Zeit, begrenztem Geld und eigenen Spielregeln. Wie ein Umzug: Kartons packen kann jeder, aber genau diesen Umzug gab es noch nie.‚

    Aufwand und Einmaligkeit verwechseln. Der Jahresabschluss ist sehr aufwendig und trotzdem kein Projekt: Er wiederholt sich jedes Jahr nach demselben Muster. Umgekehrt kann ein kleines Vorhaben ein echtes Projekt sein.

    Nicht der Aufwand macht das Projekt, sondern die Einmaligkeit der Bedingungen.

    Jahresabschluss wie jedes Jahr: Kein Projekt - keine Einmaligkeit, läuft nach Muster

    CRM-System unternehmensweit einführen: Projekt - einmalig, mit Ziel, Ende mit eigenem Rahmen

    Fünf Merkmale

    Eine didaktische Aufschlüsselung der Normdefinition: fünf Fragen, die du an jedes Vorhaben stellst. Alle fünf zusammen ergeben das Bild, keine Rangfolge.

    Ist das ein Projekt?

    Sofort loslegen, um guten Willen zu zeigen. Wer bei vier fehlenden Merkmalen einfach anfängt, arbeitet ohne Ziel, ohne Ende, ohne Budget und ohne Mandat, und zementiert genau diesen Zustand.

    Fehlende Merkmale sind keine Absage. Sie sind deine Liste für das erste Gespräch.

    Grenzfälle nach Bauchgefühl oder Sympathie entscheiden. Heute ist die Weihnachtsfeier ein Projekt, morgen nicht, je nachdem, wen man fragt. Si wird die Einordnung beliebig und mit ihr die Ressourcen.

    Entscheide Grenzfälle nie ohne das eine Merkmal, das den Ausschlag gibt.

    Inventur erstmals mit Scannern: Projekt - die Umstellung ist einmalig, nicht die Inventur

    Meetins effizienter machen: Unklar - Zielvorgabe fehlt, erst klären

    Mnatliche Gehaltsabrechnung: Kein Projekt - wiederkehrende Routine ohne Einmaligkeit

    • Einamligkeit schlägt Aufwand: Nicht die Größe macht das Porjekt, sondern die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit.
    • Fünf Fragen, ein Urteil: Die Merkmale sind dein Prüfraster. Grenzfälle entscheidest du mit dem einen ausschlaggebenden Merkmal.
    • Fehlende Merkmale sind eine Liste: Kein Urteil, sondern eine Agenda für das erste Gespräch. Klären schlägt liefern.

    Offene Fragen

      Glossar

      Formatierungen

      Diese Übersicht zeigt alle besonderen Formatierungen, die in den Notizen zur Verfügung stehen. Oben ist jeweils die Vorschau zu sehen, darunter der HTML-Code zum Kopieren.

      Merksatz

      Für Kernaussagen, die man sich merken sollte. Für mehrere Absätze oder eine Liste div statt p verwenden.

      Ein Projekt ist ein einmaliges Vorhaben mit definiertem Ziel, festem Anfang und Ende.

      Beispiel

      Für Praxisbeispiele aus dem Kurs oder dem Arbeitsalltag. Mit data-titel lässt sich die Überschrift ändern – das gilt auch für „Achtung“ und „Zusammenfassung“.

      Der Relaunch einer Website mit festem Budget und Go-live-Termin ist ein Projekt – der laufende Betrieb der Website dagegen nicht.

      Eigene Überschrift über data-titel.

      Achtung

      Für Stolperfallen, häufige Verwechslungen und typische Fehler.

      Der Scrum Master ist kein Projektleiter: Er verteilt keine Aufgaben, sondern unterstützt das Team und räumt Hindernisse aus dem Weg.

      Zusammenfassung

      Für die wichtigsten Punkte am Ende einer Lektion. Die Überschrift „Das Wichtigste in Kürze“ erscheint automatisch.

      • Projekte sind einmalig, zeitlich begrenzt und zielorientiert.
      • Zeit, Kosten und Leistung beeinflussen sich gegenseitig.
      • Stakeholder sollten früh eingebunden werden.

      Textmarker

      Für einzelne Wörter oder Satzteile im Fließtext.

      Ein Projekt ist immer einmalig und zeitlich begrenzt.

      Begriff

      Für Fachbegriffe mit kurzer Erklärung. Alle Begriffe erscheinen automatisch alphabetisch im Glossar.

      Stakeholder

      Alle Personen und Gruppen, die ein Interesse am Projekt haben oder von ihm betroffen sind.

      Meilenstein

      Ein Zeitpunkt im Projekt, an dem ein wichtiges Zwischenergebnis erreicht ist.

      Offene Frage

      Für Fragen, die noch geklärt werden müssen. Sie erscheinen automatisch unter „Offene Fragen“. Mit der zusätzlichen Klasse beantwortet wird die Frage abgehakt und verschwindet dort.

      Wer gibt das Projektbudget frei?

      Wie lange dauert ein Sprint? – Höchstens einen Monat, oft zwei Wochen.

      Prüfungsrelevant

      Markiert prüfungsrelevante Inhalte. Die Klasse pruefung passt an Überschriften, Absätze und alle Kästen.

      Das magische Dreieck

      Zeit, Kosten und Leistung beeinflussen sich gegenseitig.

      Gegenüberstellung

      Stellt zwei oder drei Dinge nebeneinander – jede Spalte ist ein eigenes div.

      Klassisch

      • Planung vorab
      • Feste Phasen

      Agil

      • Planung laufend
      • Kurze Iterationen

      Vor- und Nachteile

      Eine Gegenüberstellung mit der zusätzlichen Klasse pro-contra: links Vorteile mit „+“, rechts Nachteile mit „–“.

      Vorteile

      • Schnelles Feedback
      • Flexibel bei Änderungen

      Nachteile

      • Budget schwer planbar
      • Hoher Abstimmungsaufwand

      Zitat

      Für wörtliche Zitate, zum Beispiel aus Kursunterlagen oder Fachliteratur.

      „Individuen und Interaktionen mehr als Prozesse und Werkzeuge“ – Agiles Manifest

      Ablauf

      Für Prozesse und Reihenfolgen. Die Schritte werden automatisch nummeriert, der fett gedruckte Teil wird zur Überschrift des Schritts.

      1. Sprint Planning Ziel und Aufgaben für den Sprint festlegen
      2. Daily Scrum Täglicher Abgleich im Team, höchstens 15 Minuten
      3. Sprint Review Ergebnisse den Stakeholdern vorstellen
      4. Retrospektive Zusammenarbeit im Team verbessern

      Abbildung

      Für Bilder, Screenshots und Diagramme. Die Nummer „Abbildung 1: …“ wird automatisch vergeben. Bilder am besten im Ordner bilder ablegen.

      Das magische Dreieck mit Zeit, Kosten und Leistung
      Das magische Dreieck